Lange nichts mehr geschrieben

Ja mich gibt es noch.
Leider lief in den letzten Monaten in meinem privaten Umfeld nicht alles in erfreulichen Bahnen und es gab einiges zu verarbeiten. Ich musste erst einmal wieder einigermaßen zur Ruhe kommen und in den Alltag zurückkehren.

Ereignisse verarbeiten und Prioritäten setzen

Traurige Ereignisse steckt man nicht einfach so weg. Schon gar nicht, wenn gleich zwei kurz hintereinander eintreten. Wenn man das Gefühl hat, dass einen alles über den Kopf wächst, muss man Prioritäten setzen und sich Fragen: Was hilft mir bei der Verarbeitung der Ereignisse? Was belastet mich nur zusätzlich? So blieb mein Engagement für die Starkenburg-Sternwarte etwas auf der Strecke. Das Historische Fechten dagegen half mir abzuschalten – den Kopf frei zu kriegen – zwei mal die Woche. Die Auseinandersetzung mit Bewegungsabläufen – besonders in dem für mich neuen Rapierfechten, die Konzentration, das Auspowern beim Langschwerttraining haben mir jedenfalls dabei geholfen besser klar zu kommen.

Ansonsten war reine mediale Berieselung in Gestalt des TV, gelegentliches Ausgehen mit Freunden und eine kleine, aber sehr nette Nachfeier meines schon länger zurückliegenden Geburtstags angesagt. Runterkommen, nicht zu viel nachdenken, verdrängen. Aber das kann man nicht auf Dauer machen. Irgendwann kommt der Punkt an dem man die Dinge akzeptieren muss – ganz bewusst feststellen muss – „ja es ist so“.

Noch nicht ganz wieder da

Noch bin ich nicht ganz wieder im Hier und Jetzt angekommen. Bald habe ich eine zweiwöchige Auszeit in der ich hoffentlich wieder etwas Kraft sammeln kann und zur Ruhe komme. Danach werde ich mich wieder mehr für die Starkenburg-Sternwarte engagieren –  wieder Vorträge für die Jugendherbergsgruppen übernehmen.

Langsames auftauchen ist nun angesagt. Den Arsch zusammenkneifen und den Blick nach vorne richten.

Bis dann …

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Albert Heller

Ich bin wer ich bin. Mein Motto: Nicht unterkriegen lassen und aus allem das Beste machen. Lieblingszitat: "Zwei Dinge sind unendlich - das Universum und die Dummheit der Menschen. Beim Ersteren bin ich mir aber nicht so sicher." (Albert Einstein)

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